bookmark_borderWas macht eigentlich ein Wirtschaftsprüfer?

Vielleicht habt Ihr in den vergangenen Tagen und Wochen etwas über den Wirecard-Skandal gelesen, gehört oder im Fernsehen was davon mitgekriegt. Wirecard ist ein DAX-Unternehmen. Also ein dickes Ding. Und so wie es aussieht, hat die Firma über mehrere Jahre ihre Bilanz besser dargestellt, als sie tatsächlich war. Der NDR formuliert die Sache so:

„Ende letzten Jahres hatte Wirecard angegeben, auf Treuhandkonten von zwei philippinischen Banken ein Guthaben von 1,9 Milliarden Euro zu haben. Doch eine Überprüfung zeigte: Diese Summe liegt nicht auf den Konten.“

Das ist aus vielen Gründen ein Problem. Unter anderem deshalb, weil viele Leute die guten Bilanzen geglaubt und deshalb Wirecard-Aktien gekauft haben. Jetzt ist die Firma insolvent und praktisch das ganze schöne Geld im Eimer.

Man kennt das aus Krimiserien: Leute, die Geld verlieren, kriegen schlechte Laune. Leute, die viel Geld verlieren, kriegen SEHR schlecht Laune. Sie möchten es gerne wiederhaben. Aber woher?

Und da sind ein paar Anleger doch glatt auf folgenden Gedanken gekommen: Unternehmen wie Wirecard müssen ihre Bilanzen jedes Jahr testieren lassen. Will sagen: Schlaue Menschen gucken sich die Zahlen an und drücken dann nach gründlicher Prüfung einen Stempel aufs Papier. Der Stempel sagt: Hier ist alles bestens!

Der globale Markt für solche Wirtschaftsprüfer gestaltet sich relativ übersichtlich. Es gibt für Unternehmen in der Größe von Wirecard eigentlich nur noch vier Firmen, die das überhaupt gebacken kriegen. Das sind die sogenannten „Big Four“: KMPG, EY, Deloitte und PricewaterhouseCoopers. Ganz wenige Spieler teilen sich den Markt untereinander auf – so etwas nennt man ein Oligopol. Und ich sag mal ganz grob: Oligopole sind aus verschiedenen Gründen Scheiße.

Im Falle von Wirecard sagen die Anleger jetzt jedenfalls sinngemäß: „Moment Mal! Die Bilanzen waren schon seit Jahren problematisch (und die Kollegen von der Financial Times haben auch schon lange darüber berichtet). Warum hat der Wirtschaftsprüfer (in diesem Falle EY) die Bilanzen eigentlich immer abgesegnet? Auf deren Urteil haben wir uns doch immer verlassen!“ Einige Anleger haben EY jetzt also verklagt. Sie wollen Kohle sehen.

Die Frage ist aber, ob das so einfach wird. In „Brand Eins Wissen“ ist kürzlich – vor dem großen Kawumm bei Wirecard – ein Artikel erschienen mit der Überschrift „Brauchen wir härtere Haftungs-Gesetze?“. Im Vorspann heißt es dort:

„In kaum einem Land sind die Gesetze für Wirtschaftsprüfer, die Fehler begehen, so kuschelig wie in Deutschland. Das ist womöglich ein Problem.“

Klingt fast schon prophetisch, möchte man sagen. Und es macht mich ein bisschen verlegen, weil ich den Artikel nämlich selbst geschrieben habe.

Er ist hier inzwischen frei im Netz verfügbar und ich möchte ihn allen empfehlen, die sich in der Sache ein bisschen Hintergrund anlesen wollen. Und wenn Ihr den Leuten von Brand Eins was Gutes tun wollt, könnt Ihr hier die komplette Ausgabe bestellen. Oder Ihr schließt ein Abo ab, das geht natürlich auch.

Jedenfalls. Ich hab bei der Recherche ne Menge gelernt (was einfach war, weil ich mit nahezu null Vorwissen an die Sache rangegangen bin).

Also.

Nur, damit hinterher keiner behauptet, ich hätte nicht Bescheid gesagt.

bookmark_borderDer Roboter macht die Hütte sauber – und trinkt uns das Bier nicht weg

In den letzten drei Wochen hab ich mich überwiegend mit Robotern beschäftigt. Das sind noch Nachwehen aus der Zeit in Kalifornien. Anfang März – ein paar Tage, bevor dort der Lockdown kam – war ich an der UC Berkeley auf der Techcrunch-Session über Roboter und Künstliche Intelligenz. Hier sieht man mich rechts im Bild. Ich scheine zuzuhören (einige Leute auf dem Foto machen irgendwie gerade andere Sachen).

Dort wurden abgefahrene Geräte vorgestellt. Etwa ein Greifarm, der bald Steine auf dem Mond aufsammeln soll. Und Käse, wenn er welchen findet.

Es gab auch eine Premiere. Ein paar Jungs haben einen Roboter präsentiert, der Klos putzen kann. Man geht vorher mit ner Spezialkamera durch seinen Bürokomplex. Der Roboter wird auf die dort aufgenommenen Daten trainiert – und findet sich dann super zurecht und weiß, wo er putzen soll und wo nicht. Nachts, wenn alle anderen schlafen. Also. Zumindest theoretisch.

Irgendwie scheint mein Gequatsche über Roboter Nicki inspiriert zu haben. Bald bin in wieder in Deutschland. Wer soll dann das Haus sauber machen? Genau: ein Roomba (ich habe für eine Geschichte gerade mit einem Typen geredet, der diesen Staubsauger-Roboter sozusagen erfunden hat).

Jetzt macht das Ding die Hütte sauber – und trinkt im Gegensatz zu mir keinem das Bier weg. Coco hat ein kritisches Auge auf den neuen Mitbewohner geworfen.

Und auch Theo, der Kater, war nur halb begeistert von diesem Ding.

Mal sehen, wie sich das Ding auf Dauer schlägt.

Schwer zu sagen, ob Roboter wirklich „die Zukunft sind“, wie man so sagt. Aber in einigen Lebensbereichen sind sie das ganz bestimmt. Wenn vorher die Welt nicht untergeht. Meine Meinung.

bookmark_borderNie wieder so ne ruhige Kugel wie heute

Letztes Jahr im November war ich bei der „Dreamforce„, der großen Konferenz von Salesforce in San Francisco. Salesforce ist eine Firma, die in Software macht. Mit ihren Programmen kann man seine Kunden besser managen. Wer länger nicht in San Francisco war: Downtown steht da heute ein sehr, sehr großes Hochhaus, das da vor zehn Jahren noch nicht stand, der mit Abstand höchste Klotz der Stadt. Das ist der Salesforce-Tower. Und nicht nur die Hütte, auch die Firma ist ein Gigant. Um mich und andere Presseleute zu beeindrucken, haben sie uns erstmal im Aufzug ganz nach oben fahren lassen. Dort ist das Aufmacherfoto entstanden. Bei dem Ausblick denkt man ganz automatisch, dass man irgendwie was Besonderes ist. Und dass man etwas Beindruckendes leisten sollte in seinem Leben.

Und wie die Leute da ihre Arbeit organisiert haben! Die meisten haben keinen festen Schreibtisch. Man kommt am Morgen zu seinem Schließfach …

… und dann erfährt man per App innerhalb weniger Sekunden, wo man heute am besten sitzen sollte. Wo am meisten Platz ist, wo die anderen Leute sind, mit denen man sich heute unterhalten sollte usw. Das war voll so „Zukunft der Arbeit“, nur halt in der Gegenwart. Und naja, auch: Vor-Corona. Das wusste damals aber noch keiner.

Auch interessant: Die hatten auf jedem Stockwerk einen eigenen Meditationsraum. Da konnte man reingehen und meditieren. Der Firmengründer meditiert selber und hält seine Leute dazu an, ihre Seele im Gleichgewicht zu halten. What’s not to like?

Warum ich das alles erzähle? Am ersten Tag hatten wir eine Pressekonferenz, auf der wichtige Leute schlaue Sachen gesagt haben. Über Daten und Innovation und das Zeitalter der digitalen Disruption und all so was.

Und einer der Leute hat einen Satz gesagt, der mich dieser Tage mit einiger Wucht eingeholt hat: „Ihr glaubt, wir leben in verrückten Zeiten. Tun wir aber nicht. Wir werden nie wieder so ne ruhige Kugel schieben wie heute. Die Welt wird viel mehr Veränderung sehen und viel schnellere Veränderungen sehen, als das je der Fall war.“

Der Mann hat an Computersachen gedacht, glaub ich. Aber das alles ist kaum acht Monate her – und seither hatten wir eine Pandemie. Und Black Lives Matter. Massenarbeitslosigkeit. Und wir werden vermutlich noch üblere ökonomische Verwerfungen sehen, die uns alle aus den Socken hauen (hey, Ihr anderen Freiberufler da draußen: Wie laufen EURE Geschäfte denn so in den vergangenen Monaten?). Und gesellschaftliche Instabilität bis zum Abwinken. Vom Klimawandel ganz zu schweigen.

Mir hat an dem Tag aber die digitale Unruhe schon gereicht. Im Keller des Moscone Center hatten die Salesforce-Leute tatsächlich einen ganzen Trupp Zen-Mönche aus dem Plum Village untergebracht, die uns Meditation, achtsame Entscheidungsprozesse und mitfühlende Kommunikation beigepuhlt haben. Ich habe dann über die Tage einige Stunden da unten zugebracht. Hab mich da wohl gefühlt. Und war mir außerdem ganz sicher: DAS ist ne Hammer-Geschichte. Ein Maximum an Spiritualität im Epizentrum von Kohle und Technologie! Hat bisher aber keiner bestellt, die Story. Sie ist bis heute ungeschrieben. Muss ich irgendwann mal nachholen. Eine verrückte Welt ist das.

Heute blättere ich den Bildern von neulich und mich beschleicht eine Wehmut. Ich fand’s super an der Bay. Ich hatte das Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein. Es hat sich alles sehr dynamisch angefühlt. Heute weiß ich: Es waren tatsächlich die letzten Tage „ruhige Kugel“. Zumindest vorerst.

Denn immerhin: So richtig weiß ja doch keiner, wie genau alles weitergeht.

bookmark_borderWie teuer ist eine Covid-19-Behandlung in den USA?

Hab in den vergangenen Tagen wieder regelmäßig die NBC-News mit Lester Holt geguckt. Hab ja neulich schon mal über ihn geschrieben. In vielen Staaten der USA gehen die Covid-19-Fälle stark nach oben. Weiß man schon. Klar auch: Das hat Auswirkungen auf die Auswahl der Nachrichten. Es gibt jetzt jeden Tag wieder längere Beiträge zur Pandemie.

Manchmal kommen die interessantesten Infos da so ganz beiläufig daher. Etwa hier: Das Medikament Remdesivir kostet die Patienten ne Menge Geld. Privatpatienten zahlen für eine 5-Tages-Behandlung 3120 Dollar.

Ich hab nachgeguckt. Die US-Behörden empfehlen in ihren Richtlinien für Remdesivir tatsächlich eine fünftägige Behandlung. In einigen Fällen kann man die Behandlung auf zehn Tage ausweiten.

Eine Rechnung von 6240 Euro für ein Medikament? Da zuckt der Europäer in mir kurz zusammen. Die Summe ist jedoch ein Klacks verglichen mit der Rechnung, die ein Covid-19-Patient in Seattle kürzlich bekommen hat. Das Ding war 181 Seiten lang – und belief sich auf mehr als 1,1 Millionen Dollar. Einen Teil der Kosten kriegt der gute Mann von der Krankenversicherung zurück. Ein Skandal ist es trotzdem, wie auch der Guardian treffend festgestellt hat. Im dortigen Kommentar geht es auch um den Fall der New Yorkerin Janet Mendez, die nach ihrer Covid-Genesung auf einer 75.000-Dollar-Rechnung sitzen bleibt, die sie offenbar von keinem erstattet bekommt. Ihre ursprüngliche Rechnung hatte bei über 400.000 Dollar gelegen. „In keiner zivilisierten oder vernünftigen Gesellschaft sollte jemand das durchmachen, was Mendez erlebt hat“, kommentiert der Guardian.

Ansonsten ist man hier ein bisschen geschockt darüber, dass die EU zwar die Grenzen öffnet – nicht aber für US-Bürger.

Beschämt vermerkt NBC, dass man jetzt nicht zu den „guten Ländern“ gehört (Algerien, Australien, Kanada, Ruanda) – sondern zu den nicht so guten (Russland, Brasilien).

CNN erklärt die Sache ganz einfach mit einer Grafik.

Donald Trump scheint das auch nicht so super zu finden. So zeigt ihn NBC.

Auf Twitter gibt er derweil China die Schuld an allem.

Was war noch? Ach so. Mein Handy ist ins Wasser gefallen. Ich war mir schon sicher: Das wird nix mehr (ist schließlich ein etwas älteres Modell). Aber dann hab ich das Ding ein paar Tage lang in Reis gelegt. Jetzt geht’s wieder. Jonny sagt: Der Trick ist uralt. Kann ja sein. Aber wenn er funktioniert, wundert man sich trotzdem.

bookmark_borderAnn Arbor hatte mal einen Schwaben als Bürgermeister

In Kerrytown im Zentrum von Ann Arbor steht eine Art altmodischer Shopping Mall. Das Logo sieht ein bisschen aus wie die Prilblume aus den 70ern. Einige der Shops im Inneren haben inzwischen wieder geöffnet.

Unten gibt’s Lebensmittel, da war gut was los heute. Ein Stockwerk höher verkaufen sie eher so Gedöns. Lastenfahrräder, teuren Essig, teures Öl, Handarbeitszeug, Spielwaren – in vier der Geschäfte sehe ich nur das Verkaufspersonal. Traurig.

Lediglich im Tee- und Würzladen tummelt sich Kundschaft. Kein Vergleich zu dem, was sonst hier an Samstagen unterwegs ist.

Überall stehen Container mit Desinfektionsmittel.

Der handgeschriebene Zettel am Friseursalon erzählt davon, wie viel Improvisation die Coronakrise den örtlichen Kleinunternehmern abverlangt: Der Termin, wann’s endlich weitergeht, wird einfach durchgestrichen und durch den nächsten Termin ersetzt. Immer wieder. Ein hartes Leben ist das. Aber: Jetzt am Montag, da klappert endlich wieder die Schere!

Jenseits der Straße steht ein Schild, auf dem die eigentliche Story des heutigen Tages geschrieben steht. Diese Ecke gehörte vor knapp 150 Jahren zwei Brüdern namens Luick, die hier ihr Holzlager hatten. Der eine der beiden war sogar mal Bürgermeister.

Nämlich der bärtige Bursche mit weißem Hemd und verschränkten Armen. Gottlob Luick. In Deutschland werden Gräber ja irgendwann aufgelöst – nach einer Liegezeit von etwa 25, 30 Jahren. In den USA macht man das eher nicht. Alte Gräber bleiben und man findet sie ziemlich gut online. So auch das Grab des alten Gottlob. Dort habe ich den Namen seines Vater gelesen und eine Google-Suche später auch dessen Grab gefunden.

Deshalb weiß ich: Die Familie stammt aus Aich bei Esslingen. Das bedeutet: Ann Arbors Bürgermeister war mal ein Schwabe.

Ansonsten waren in der Innenstadt heute sehr viele Straßen gesperrt. Etwa hier:

Oder hier:

Ich hab noch ein halbes Dutzend mehr davon, aber ich glaube, man versteht das Prinzip auch jetzt schon. Durch die Sperrung kriegen die örtlichen Restaurantbesitzer die Chance, Stühle nach draußen zu stellen. Ich war gestern ja im Garten. Gleichzeitig war aber in der Innenstadt ne Menge Volk unterwegs.

Außerdem hat Ann Arbor jetzt auch einen Fahrradweg in Grün. Toll, oder? „Fast wie in Europa“, sagt Nicki. Und da will ich ihr nicht widersprechen.

bookmark_borderNoch kommt der Strom aus der Steckdose

Heute haben wir mal wieder Wetter. Es blitzt, es donnert, es regnet und stürmt. Die Bilder oben und unten zeigen keinen Bach, sondern die Straße vor dem Haus.

Und weil das hier Michigan ist, bringt mich das zwanglos zum Thema Infrastruktur.

Neulich sind hier zwei Dämme gebrochen. In meinem dazugehörigen Beitrag habe ich den Infrastrukturbericht für Michigan erwähnt. Der beschäftigt sich nicht nur mit Staudämmen, sondern auch mit Stromnetz. Dazu heißt es dort, dass Michigan seit Jahren zu den fünf US-Staaten mit den meisten Stromausfällen gehört. „Wartungskosten werden minimiert, um die Strompreise für Kunden niedrig zu halten.“

Auch das heutige Gewitter hat dafür gesorgt, dass in Michigan mehr als 100.000 Leute ohne Strom zu Hause sitzen. Üblicherweise liegen solche „outages“ daran, dass Bäume auf die Stromleitungen kippen. Die Strommasten sind meist aus Holz. Genau wie hier auf diesem Bild.

Wenn man sich diesen Mast ein bisschen näher ansieht, dann bemerkt man dies hier:

Da haben die Spechte entweder Nahrung gesucht oder ein neues Zuhause – was den hölzernen Mast nicht stabiler macht. Scheint aber keinen zu kümmern.

Das ist natürlich nur ein kleiner Fund vor der Haustür. Aber er passt ins Bild. Die Firma Eaton ermittelt regelmäßig die schlimmsten Stromausfälle des Jahres in den USA. Michigan landet dort Jahr für Jahr auf einem der ersten drei Plätze (die anderen beiden Spitzenreiter sind Kalifornien und Texas). Nirgendwo knipst Mutter Natur die Lampen häufiger aus.

Der Bericht ist übrigens recht fluffig geschrieben. Hier ein kurzer Auszug:

3. Einer von diesen Tagen … oder sechs. Am 19. Juli haben Stürme und starke Winde überall in Michigan rund 700.000 Menschen einen Stromausfall beschert, für viele von ihnen kam der Strom sechs Tage lang nicht zurück. Der „Blackout“ hat für die zweithöchste Zahl an sturmbedingten Ausfällen in der Geschichte von DTE Energy gesorgt.“

Year-in-review: Top 15 most significant weather-related outages

Keine Ahnung, was in Hamburg los wäre, wenn man ne Woche lange keine Elektrizität hätte. Hier so: Man zuckt mit den Schultern – und kauft sich womöglich einen Notstromgenerator. Insgesamt fanden jedenfalls drei der 15 schlimmsten Stromausfälle des Jahres 2019 in Michigan statt.

Und heute? Noch kommt der Strom aus der Steckdose. Mal sehen, ob das so bleibt. Es donnert noch immer da draußen.

Im März 2017 hab ich den bisher schlimmsten Blackout hier erlebt. Saukalt war das da, für mehrere Tage. Ich hab tagsüber Downtown in irgendwelchen Cafés gearbeitet. Abends haben wir Feuer im Kamin gemacht, uns in dicke Decken gepackt und uns davor gesetzt. Zum Abendbrot gab’s Kartoffeln aus der Glut. Abenteuerlich, klar. Aber schon komisch, dass das hier so zum Alltag gehört.

Warum finden die Leute in Michigan das okay? Weil andere Infrastruktur-Themen halt noch übler sind und noch mehr nerven. Vor allem die Schlaglöcher. Die Gouverneurin hat ihre Wahl gewonnen mit dem Slogan: „Repariert die verdammten Straßen“.

bookmark_border„Das Zeug war gestern noch aufm Acker“

Heute geht’s nach Kerrytown, einen Stadtteil im Zentrum von Ann Arbor. Der berühmteste Laden dort ist Zingerman’s Deli, da gibt’s leckeres Essen, worauf die Leute in Ann Arbor zuverlässig und mit großem Lokalstolz hinzuweisen pflegen. Gleich ums Eck liegt eine kleine Wiese neben einem Parkplatz. Dort sitzt Fran in ihrem Hightech-Büro. Genauer: auf einem Campingstuhl. Sie trägt Maske und hält eine Liste in behandschuhten Fingern.

Fran sorgt dafür, dass ich hier die Gemüsekiste abholen kann. Die Kiste kommt von der Tantré Farm aus Chelsea, einem Städtchen in der Nähe. Fran macht einen Haken auf ihrer Liste. Neben ihr stapeln sich die gefalteten Kartons der Vorwoche.

Auf dem Tisch knittert das faltige Logo der Farm vor sich hin. „War voll lecker beim letzten Mal“, rufe ich über den Rasen (ich hab vor Tagen schon von meiner Begeisterung erzählt). „Glaub ich gern. Aber wart mal ab. In den nächsten Woche wird’s noch krasser“, klingt es hinter Frans Maske hervor. Sie übernimmt heute die Schicht von zehn bis zwölf.

„Es ist alles so frisch“, sage ich. „Kann man so sagen“, meint Fran. „Das Zeug war gestern noch aufm Acker.“ Ich schnapp mir eine Box und dann geht’s schon wieder nach Hause. Am Abend gibt’s Spinat.

Weniger Show kann man gar nicht machen. Kein Zelt. Keine Schilder. Keine Angeberei. Sogar die Verpackung: Die haben einfach irgendwelche Gurkenkisten genommen. Wie passt das zu meinem Bild von Amerika? Gar nicht. Trotzdem ist es wahr. So ist der Mittlere Westen.

Vor einigen Tagen hat die Farm eine Email geschickt. Da steht drin, was alles in der Kiste sein wird und was man damit anstellen kann.

  • Spargel („kann man dünsten, braten, grillen“)
  • Pak Choi („zwei Gemüse in einem: man kocht die Blätter wie Spinat und knabbert die knusprigen Stängel wie Sellerie“)
  • Lauch („voller milder Zwiebelaromen“)
  • Erbsensprossen („so yummy and tender!“)
  • Radieschen („exzellenter Lieferant von Vitamin A, C und B-Vitaminen“)
  • Spinat („lecker in Quiche, Lasagne und Suppen“)
  • Rüben mit Kraut („süßer, fruchtiger Geschmack“)

Ansonsten hab ich gerade gelesen, dass am Montag die Spielplätze wieder aufmachen.

Überall in Amerika Proteste. Gestern Abend auch in Ann Arbor: eine Fahrrad-Demo. Friedlich und im zweiten Gang.

Außerdem hatten wir gestern in den Nacht einen Besucher: Ein Opossum hat im Gras nach Futter geschnüffelt. Wer will es adoptieren?

bookmark_borderEiner der kaputten Staudämme in Michigan hatte schon vor mehr als zehn Jahren Löcher – die Überschwemmung war das Ende einer verzockten Pokerpartie

Vor einer Woche sind in Michigan zwei Staudämme gebrochen. Rund 10.000 Leute mussten ihr Zuhause verlassen. Die Bilder der zerstörten Straßen und Häuser sind wirklich heftig. Wo vor zehn Tagen noch Seen waren, ist jetzt nur Schlamm. Ich hab schon kürzlich was dazu geschrieben. Das Bild oben ist ein Screenshot aus der entsprechenden Berichterstattung von CNN.

Inzwischen sind eine Menge neuer Berichte zum Unglück dazugekommen. Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer sagt: Staudämme sollten sich in öffentlicher Hand befinden. Für eine US-Politikerin ist das schon ein ziemlich starkes Statement. Außerdem meint sie: Falls sich herausstellt, dass jemand an den Dämmen Mist gebaut hat, werde man die Schuldigen „zur Rechenschaft ziehen“. Klar, das wollen die Leute hören. In westlichen Gesellschaften sucht man bei Katastrophen immer einen Schuldigen. Mal abwarten, was da noch kommt.

Ich hab mich von den Kollegen jedenfalls inspirieren lassen und ein paar alte Zeitungsberichte über die Sache gefunden. Die Sache ist wirklich unglaublich. So floss zum Beispiel schon im Sommer 2010 Sickerwasser durch den altersschwachen Sanford Dam (gebaut 1923 bis 1925). Das ist der untere der beiden Dämme, die jetzt überflutet wurden.

Der Besitzer hat damals behauptet, in größter Geistesgegenwart reagiert zu haben. Er hat mitten im Sommer den Wasserspiegel des Sees gesenkt und den Damm teilweise repariert. Das Ding, so wird er zitiert, würde jetzt halten „bis Mutter Natur sich dagegen entscheidet“.

Das war ein bisschen zu optimistisch gesprochen. Die Bundes-Energiebehörde hat bei einer Untersuchung nämlich bald darauf noch mehr Stellen am Damm gefunden, die man hätte richten müssen. Der Besitzer meinte darauf: Diese zweite Rechnung müssten jetzt die Anwohner bezahlen. Es ging damals um 83.000 Dollar – ein Witz verglichen mit dem, was jetzt an Schaden entstanden ist.

MLive zitiert den Mann im Winter 2011 mit den Worten: „Die Sache ist ganz einfach – wenn Du Mitglied in einem Golfclub bist, dann zahlst Du dafür, dass der Platz in einem akzeptablen Zustand bleibt. Wenn Du an einem See wohnst, der durch ein privates Bauwerk erschaffen wird, dann muss auch jemand für diesen Damm bezahlen.“

Wie das so ist beim Pokern: Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. In diesem Fall ging die Sache für den Besitzer gut aus: Die Anwohner haben den Hut rumgehen lassen und die Rechnung bezahlt. Warum haben die das gemacht? Ganz einfach: Sie wollten wieder Wasser in ihrem Teich haben. Ein Seegrundstück ohne Wasser vor der Tür ist nur der halbe Spaß (und wohl auch nur die Hälfte wert).

Doch die Pokerrunde am Sanford Dam war nur die Generalprobe. Denn der richtig dicke Klops lag ein paar Kilometer weiter flussaufwärts: Am Wixom Lake hatten die Bundesenergiebehörden nämlich ausgerechnet, dass der dortige Edenville Dam einer Jahrtausendflut nicht würde standhalten können. Also wollten sie, dass der Besitzer das Ding sanieren lässt – für angeblich 8 Millionen Dollar. „Hab ich nicht“, hat der Besitzer sinngemäß gesagt (klar: derselbe, dem auch der Sanford Dam gehört).

Warum nicht hier wiederholen, was schon vorher geklappt hat? Der Betreiber des Dammes wollte sich auch hier wieder die Rechnung von den Anwohnern bezahlen lassen. Sein Vorschlag: Er kriegt für jedes Grundstück am See rund 170 Dollar, 20 Jahre lang. Jahr für Jahr. Und was, wenn nicht? Dann, so zitiert ihn die Presse, würden die Bundesbehörden ihn dazu zwingen, den Stausee „in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen“. Mit anderen Worten: Der Mann hat damit gedroht, an der Badewanne den Stöpsel zu ziehen. Die Sache sei keine leere Drohung, sondern „so ernst wie ein Herzinfarkt in New York City“. Schon damals – im Jahr 2013 – hat ein Behördensprecher spekuliert, dass die Sache nicht mehr sei als „ein Bluff“.

War es auch, wie man heute weiß. Vor zwei Jahren haben die Bundesbehörden dem Mann nach langem Hin und Her seine Lizenz zum Strom-Machen entzogen. Tja. Wenn man so einen Damm besitzt, aber kein Geld mehr damit verdienen kann, dann macht man sein Eigentum nicht einfach kaputt. Man holt man sich die Kohle aus anderer Quelle. Genau so kam’s auch. Der Besitzer hat sich mit einem Konsortium (der so genannten „Four Lakes Task Force“, gegründet von den anliegenden Counties) auf einen Verkauf geeinigt. Genauer: auf insgesamt vier Stauseen und die dazugehörigen Dämmefür insgesamt 9,4 Millionen Dollar. Warum hat die Task Force gezahlt? Weil der alte Besitzer gedroht hat, den Wasserspiegel ansonsten um mehr als zwei Meter zu senken. Also wieder dieselbe Masche wie am Sanford Dam. Kein Wasser im See – kein Seegrundstück, kein Spaß, keine Lebensqualität und so weiter. Gut gepokert, kann man da nur sagen: Der gute Mann wäre wohl mit genügend Geld aus der Sache rausgekommen.

Die Task Force hätte sich die Kohle übrigens von den örtlichen Grundstückseigentümern wiedergeholt. Wer ein Grundstück mit Seezugang besitzt, sollte dafür 350 Dollar pro Jahr bezahlen, bei einem Grundstück in der zweiten Reihe immer noch 88 Dollar. Für die Anwohner war die neue Lösung also etwa doppelt so teuer wie das, was der Privatbesitzer angeboten hatte. Dafür hätte sich die Anlage in öffentlicher Hand befunden. Sie hätte sozusagen allen gehört. Das Geld wäre auf die Grundsteuer obendrauf gekommen (Hintergund: Anders als bei uns ist die Grundsteuer in den USA oft ein fettes Pfund; die Kommunen werden damit finanziert und legen den Steuersatz selbst fest; besteuert wird immer der Wert des Grundstücks; es gibt teure Städte und billige Städte; Ann Arbor ist zum Beispiel eine ausgesprochen teure Stadt. Man zahlt für ein Haus sicher über 5000 Dollar pro Jahr; wenn’s ein hochpreisiges Haus ist: über 10.000; kein Witz).

Der Deal sollte jedenfalls bis Januar 2022 über die Bühne gehen. Die Planung für die fällige Dammsanierung wollte man bis Ende 2020 abgeschlossen haben. Jetzt hat „Mutter Natur“ jedenfalls ihr Veto gegen die Sache eingelegt. Die Pokerpartie hat einfach zu lange gedauert.

Wer genau hat sich da verzockt? Im Moment sieht es so aus, als wäre der alte Dammbesitzer der Bösewicht. Aber man weiß das nicht so genau. Ich hab ja nur ein paar Zeitungsartikel gelesen. Okay. Und am Rande mitbekommen, wie im heimischen Aumühle in einem ähnlichen Fall zwischen Politik und Privatbesitzern verhandelt wurde. Bei solchen Projekten, so scheint’s, wird immer mit allen Tricks gearbeitet. Die Detroit News wirft jetzt die Frage auf, ob der obere Damm nur deshalb gebrochen ist, weil der Staat über Sommer unbedingt einen vollen See haben wollte, statt denn Wasserspiegel abzusenken und damit auf den schlechten Zustand des Staudamms zu reagieren.

Fest steht, dass jetzt alles im Eimer ist. Die Dämme und die Seen, viele Häuser, im Grunde das gesamte Tal. Auf der Website der der Task Force heißt es: Der Deal war nicht abgeschlossen und wird unter den derzeitigen Bedingungen auch nicht über die Bühne gehen.

Wie genau das alles ausgeht, werden die Gerichte entscheiden. Irgendwann. Bei dieser Pokerpartie haben ganz sicher jetzt schon alle verloren.

bookmark_borderWerden wir in Zukunft weniger Fleisch essen?

Das hier ist Obst. Zwei der Zitronen sehen komisch aus, weil wir die Schale zum Backen verwendet haben.

Aber eigentlich will ich heute was zum Thema Fleisch schreiben. Meine Tochter lebt seit einigen Jahren vegan. Ich fand das eigentlich immer interessant und inspirierend und habe, glaub ich, nie versucht, sie davon abzubringen. Es gibt ein paar vernünftige Gründe für diesen Lebensstil. Ich selbst habe das aber nie so ganz ernsthaft in Erwägung gezogen. Schon allein wegen meines Namens.

Heute jedenfalls hatten wir im Garten eine kleine Zusammenkunft. Zwei Studenten in Nickis Umfeld haben gerade ihren Doktor gemacht und da haben wir mit sechs Leuten in sozialer Distanz ein Getränk genommen und die Sache gewürdigt.

Irgendwann kam die Sprache auf den Fleischkonsum. Ich hab kürzlich schon was über die diesbezüglichen Engpässe geschrieben und den Ärger in der amerikanischen Fleischindustrie (genau derselbe Mist lief dann ein paar Tage später auch in Deutschland; es handelt sich nicht um Zufälle, sondern um systemische Probleme. Eins davon: Die Arbeitsbedingungen in der Branche sind einfach beschissen; natürlich gibt es noch ein paar mehr).

Am Ende hieß die Frage in unserer Runde: Wie wird der Fleischkonsum in zwei Jahren aussehen? Werden wir 2022 mehr Fleisch essen oder weniger? Fast alle waren folgender Ansicht: Wir gewöhnen uns gerade daran, weniger Fleisch zu essen. Wir merken, dass es geht. Wir backen unser eigenes Brot und probieren neue Rezepte aus. Wir verändern unsere Gewohnheiten. Viele Leute geben weniger Geld für Lebensmittel aus. Also: weniger Steaks und Schnitzel!

Hier die Tipps, die ich bekommen habe (100 Prozent entspricht dem Verbrauch von heute):

100 Prozent

98 Prozent

93,5 Prozent

90 Prozent

80 Prozent

72,5 Prozent

Keiner von uns besitzt eine besondere Expertise auf diesem Feld. Alles, was wir haben, ist unser Bauchgefühl.

Ich habe mir jedenfalls einen Eintrag in meinen Kalender gemacht. Heute in zwei Jahren werde ich die Entwicklung des Fleischkonsums in den USA und in Deutschland googeln und dann eine Mail an alle schreiben, die heute dabei waren.

Wer eine Meinung dazu hat: Ich bin gespannt, sie zu hören. Als Kommentar, Mail, per Facebook, WhatsApp, was auch immer.

Zum Abschluss noch ein kleines Video von unseren Vogelhäuschen. Es handelt sich um eine Ehepaar von Northern Cardinals (der rote Vogel ist das Männchen). Toll, wie die beiden miteinander umgehen. Oder?

bookmark_borderDieser Mann ist kein Trottel

Heute hat Donald Trump Michigan besucht. Genauer: eine Fabrik von Ford in Ypsilanti. Das ist eine Stadt zwischen Detroit und Ann Arbor. Wenn man von hier nach dort fährt, dann fühlt sich das etwa so an wie für einen Hamburger ein Trip von Eppendorf nach Wilhelmsburg. Man ist schnell dort, aber man merkt auch bald: Das ist nicht dieselbe Welt. Raues Pflaster, das.

Fox News (ein Kanal, der dem Präsident gewogen ist) hat den Besuch live auf Youtube übertragen. Ich habe mich zwischendurch mal reingeklickt – zusammen mit etwa 4500 anderen Zuschauern. Und ehrlich jetzt: Ich fand das schon ziemlich sensationell. Zumindest, wenn das alles stimmt, was die da erzählt haben. In der Fabrik werden sonst Ersatzteile für die Automobilindustrie gefertigt. Stattdessen machen die jetzt Covid-19-Schutzausrüstung und „Ventilators“ – angeblich in hoher Qualität. Wer jemals irgendwo gearbeitet hat, wo man irgendwas macht, der kann sich vorstellen, was das bedeutet: innerhalb von ein paar Wochen die Produktion auf was ganz anderes umstellen. Und zwar so, dass was Tüchtiges dabei herauskommt. Es ist ein Wunder.

Hier in Michigan haben die Leute immer noch einen Nationalstolz auf Ford und GM. Das waren mal die innovativsten Firmen von allen. Ich kenne auch ein paar Veteranen aus Ann Arbor, die früher als Ingenieure dort gearbeitet haben – damals in den goldenen Zeiten. Das sind Leute, die mit einem riesigen Selbstvertrauen durch die Welt laufen. Wie jemand, der heute einen Job bei Apple oder Google hat. Die waren gefühlt mal ganz oben. Top of the Pops. Man sollte die „old industry“ jedenfalls nicht abschreiben. Die sitzen immer noch auf unglaublichen Ressourcen – nicht nur auf Kohle, Grundstücken, Patenten, Maschinen und dergleichen, sondern auch auf dem, was man kühl als „human capital“ bezeichnet.

Aber ich schweife ab.

Was ich eigentlich sagen wollte: Viele halten Trump für einen Idioten. Das stimmt nicht. Dieser Mann ist kein Trottel. Klar, er überschätzt, wie schön, schlau und wichtig er ist. Aber das tun wir alle. Fast immer. Er macht das nur ein bisschen doller als die meisten. Und er macht es im Fernsehen. Es ist dasselbe wie damals bei Reagan und Bush Junior. Im Rückblick waren auch das keine Idioten. Anderer Meinung sein und dumm sein – das ist nicht dasselbe.

Die Nachrichten hier haben sich darauf konzentriert, dass Trump im Werk keine Maske getragen hat. Er hat im Zwiegespräch mit den Pressekollegen sinngemäß gesagt: „Ich hab wohl eine Maske getragen. Die Fort-Leute haben mich drum gebeten. Aber wenn ihr mit Euren Kameras anrückt, dann nehm ich sie ab. Die Bilder gönn‘ ich euch nämlich nicht.“ Er hat die Maske auf den beiden Screenshots übrigens in der Hand. Apropos: Was die beiden Fordmanager im Hintergrund mit ihren Händen machen, will ich gar nicht wissen.

Unterm Strich wollte ich eigentlich nur sagen: Trump darf man genau so wenig unterschätzen wie die Automobilindustrie.

Ansonsten hab ich heute die Trail Camera an einen der Bird Feeder gehängt. Und da ist doch glatt ein Baltimore Oriole vorbeigekommen – der im Deutschen „Baltimoretrupial“ heißt. Komischer Name. Aber sehr schöner Vogel. Oder?

Als ich das Video gesehen hab, da ging’s mir richtig gut.

Ganz herzlichen Dank übrigens an alle, die den Post von neulich kommentiert haben (hier oder auf Facebook). Was ich daraus lerne, ist dies: Die Leute von Youtube sind ganz okay darin, einem neue Videos vorzuschlagen. Aber so RICHTIG gut sind sie nicht.