Redemedizin

„(…) Was lernt man aus der neuen Psychologe des Alltagsgesprächs? Dass kleine, zufällige Begegnungen gut für uns sind. Dass wir dabei aber Fehler über Fehler begehen, ohne es zu merken: Wir haben keine Ahnung, worüber der andere reden will, wie er sich fühlt, ob er uns überhaupt zuhört und wie frisch seine Erzählungen sind. Noch nicht einmal einen eleganten Abschied kriegen wir hin.“

„Gespräche sind wie Sahnetorte.“
– Ein bisschen zu wenig davon ist toll, man freut sich aufs nächste Mal. Ein bisschen zu viel davon – und man kriegt ein fieses Völlegefühl.

„Man muss sich ein Gespräch denken wie ein Händeschütteln, wie einen Tango, eine Umarmung, einen Kuss. Es geht nicht ohne den anderen. Was genau dabei geschieht? Lässt sich nicht planen. Doch es verbindet uns miteinander, jedesmal, ob wir es merken oder nicht.“


Nicht nur therapeutische Gespräche sind heilsam. Bereits Alltagsunterhaltungen wirken wohltuend, obwohl wir dabei verblüffend viel falsch machen. Die neuesten Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung – unter anderem von Gillian Sandstrom, Adam Mastroianni, Gus Cooney – gesammelt auf der SPSP-Konferenz in Portland/Oregon.
Die komplette Geschichte gibt’s hier (hinter der Bezahlschranke von Psychologie Heute)
(Psychologie Heute, 11/2019)

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